Warum ich Katja wähle


Die Wahl steht vor der Tür.

Vor einigen Wochen hab ich mit einigen Burg Stargardern gequatscht über Zukunftspläne, Corona, Frühling, Schafe und mehr. Zur anstehenden Bürgermeisterwahl hieß es, na ja, der Bürgermeister hat die volle Rückenstärkung beim Fußballverein und warum jemand anders wählen?

Ja, wieso eigentlich?

Ist doch alles in Ordnung.

 

Warum würde ich überhaupt wählen?

 

Ich bin vor einigen Jahren mit meinem Sohn nach Burg Stargard gezogen und war auf Anfrage auch gern bereit mich hier im Ort mit zu engagieren. Z.B. die Grundschule bei Veranstaltungen zu unterstützen und auch die Idee davon  sich vor Ort einbringen zu wollen mit einer bunten Truppe williger aber parteiloser Leute, fand ich gut.

 

Stargard 2030 - stand für eine Vision von der Zukunft, für mitmachen, mitdenken, was bewegen und das realistisch ohne Parteigedöns.

 

Wir haben es 2019 tatsächlich geschafft durch das Vertrauen der Leute in den Ortsteilen und der Stadt Burg Stargard 3 Sitze in der Stadtvertretung zu erhalten. Sowie einen Platz in den jeweiligen Ausschüssen.

 

Dann kam so ein bitterer Beigeschmack auf, immer wieder zu erleben, dass es in den Sitzungen um Parteipolitik geht und nicht darum Probleme anzupacken und zu lösen. Ich fand es zum Teil bestürzend, das Themen nicht besprochen oder durchgearbeitet - sondern teilnahmslos ausgesessen und vorbestimmt durchgewunken wurden.

 

Die Ausschüsse dienen eigentlich dem Erarbeiten von Themen - nach Möglichkeit von Leuten, die etwas davon verstehen - beruflich, auf Grund ihrer Erfahrung - aber ganz sicher von Leuten, die es unbedingt interessiert und die nicht ihre Zeit mit einer Pobacke auf ihrem Parteibuch absitzen.

Das kannte ich schon gut aus der Zeit davor, schließlich bin ich Jahrgang 68.

 

Macht korrumpiert bekanntlich. Man muss schon ein sehr gefestigter und abgeklärter Charakter sein, sein Ego einfach außen vor zu lassen.

Das ist wirklich schwierig.

Diskussionen und Entscheidungen an den Tischen nicht persönlich zu nehmen, objektiv und offen zu bleiben.

Denn die meisten Themen sind persönlich und existenziell.

Nur nicht unbedingt für den, der da am Tisch sitzt.

 

Eine kleine Stadt mit ihren Ortsteilen und gerade mal 10.000 Einwohnern kann es gar nicht gebrauchen, das große Politik gemacht und Amtsgewalten dazu gebraucht werden, um Ämter zu erhalten.

Wenn es nicht mehr dem Gemeinwohl dient, weil das Allgemeine der persönlichen Sicherung gewichen ist.

Probleme nicht mehr diskutiert und gemeinschaftlich gelöst werden können, weil jeder sein politisch gefärbtes Mäntelchen enger zurrt, um ja niemand anderes rankommen zu lassen.

 

Große Politik - ist für einen kleinen Ort toxisch. Wie Klötzer und Hemmsteine, die ständig in die Beine geworfen werden - statt nach vorn zu gehen, straucheln alle.

Und Dinge, die nicht klar auf dem Tisch gepackt und beim Namen genannt werden, gären verhängnisvoll in irgendwelchen Ecken und machen dicke Luft.

 

Ich kenne Katja aus unserer gemeinsamen Arbeit in der Wählergruppe.

Sie war von Anfang an bei der Sache und hat ihre Arbeit in den Ausschüssen und der Stadtvertretung sehr ernst genommen. Wir sind sogar zusammen auf Schulungen für Kommunal- und Baurecht, für die Doppik - die spezielle Haushaltsführung des Amtes gefahren - in unserer Freizeit, am Wochenende.

 

Ich finde Katja frisch, klug und vor allem fleißig.

Wir sind nicht immer einer Meinung und wir haben nicht den gleichen Erfahrungsbackground. Aber Katja ist kein Mensch, der einfach über jemand wegtrampelt. Sie ist aber auch Keine: "Die sich, die Budder vom Brod nehmen lässt". Katja ist es wichtig, dass es eine Gesprächskultur gibt. Das jeder zu Wort kommt. Aber auch, dass es zu Ende geführt wird.

 

Sie ist ehrlich, integer und sie ist parteilos.

Sie kann das Schaffen ohne Parteiklüngel Burg Stargard und seine Ortsteile zusammenzubringen und das wir an einer guten Zukunft gemeinsam arbeiten.

 

Wenn etwas die letzten Jahre hier im ganzen Land gezeigt haben, dann das, dass es wichtig ist solidarisch zu sein und das es nicht funktioniert, wenn man immer nur an sich und den eigenen Vorteil denkt.

 

Das wir eine neue Kultur der Landesführung und Gestaltung brauchen -

mehr Eigenverantwortung übernehmen, über den Tellerrand rausschauen, weil  vieles eben nicht mehr selbstverständlich und schon gar nicht sicher ist.

 

Judith Werner

 


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